Oxidation bedeutet wörtlich „Auseinanderfallen“ oder „zugrunde gehen“, und „Sauerstoff“ heißt im Englischen Oxygen, was so viel heißt wie: eine Substanz, die „zugrunde gehen“ verursacht.
Dieser Prozess schreitet meistens sehr langsam voran, so dass wir nur seine Folgen wahrnehmen: Eisen rostet, angeschnittenes Obst wird braun, Papier vergilbt und Butter wird ranzig. Dass so viele Stoffe Opfer dieses Prozesses werden, kommt daher, dass das Sauerstoffatom zwei bindungsfreudige Elektronen besitzt, die, wenn sie die Gelegenheit bekommen, die Struktur nahe gelegener Moleküle durch das Entreißen von Elektronen schädigen. Hierdurch entstehen sogenannte Freie Radikale. Diese starke Reaktionsbereitschaft des Sauerstoffs ist vor allem für die komplexen Moleküle bedrohlich, die die Bauelemente der lebenden Organismen bilden.
Freie Radikale entstehen unter anderem als natürliches Stoffwechselendprodukt der Mitochondrien (unseren Zellkraftwerken)
Freie Radikale stürzen sich auf ein benachbartes Molekül und entreißen ihm ein Elektron usw. (sog. Oxidation). Auf diese Weise entsteht eine zerstörerische Kettenreaktion, die innerhalb von Sekunden und Minuten ganze Teile von Körperzellen erfasst. Diese Kettenreaktion kann nur von Molekülen unterbrochen werden, die in der Lage sind ein Elektron abzugeben. Diese Moleküle werden allgemein Antioxidantien genannt und können von den Zellen produziert oder mit der Nahrung aufgenommen werden. Jede Körperzelle wird pro Tag etwa 10 000 Mal von Freien Radikalen attackiert - das ist normal.
Bei schlechter Ernährung, Missbrauch von Genussgiften, Stress und vielen anderen Faktoren werden die Körperzellen täglich bis zu 80.000 mal von Freien Radikalen attackiert. Man spricht dann auch von oxidativem Stress durch den man dann schubweise in Minuten, Stunden, Tagen, Wochen bis zu 40mal schneller altert. Dies führt aber zu einer Schwächung der Körperabwehr. Hier erhalten Krankheitserreger ihre Chance und verrichten oft das eigentliche Vernichtungswerk in den bereits geschädigten Zellen. Freie Radikale sind auch an der Aktivierung von Genen beteiligt die für die Bildung entzündungsfördernder Immunbotenstoffe.
Neben einer Reihe vom Körper gebildeten Antioxidantien wie z.B. Harnsäure, Bilirubin, Taurin, Glutathion, Carnosin, Alpha-liponsäure, Creatin und verschieden Enzymen wie z.B. Superoxid-Dismutasen (SOD) und Glutathion-Peroxidase (GPX) besteht das antioxidative Schutzsystem des Körpers des Weiteren auch aus ...
Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen die wasserlöslich sind wie z.B.
Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen die fettlöslich sind :
Die Basis einer antioxidativen Nahrungsergänzungsstrategie sollte immer ein Allround-Multivitamin- und Spurenelementpräparat sein (siehe: Basisprodukte). Darüber hinaus kann z.B. die Verwendung von Antioxidantienkomplexen wie z.B. Super Oxy Schutz oder Flavoxan empfohlen werden. Personen die nicht immer genügend Obst und Gemüse essen, mangelt es u.a. an sekundären Pflanzenstoffen mit antioxidativer Wirkung (z.B. Polyphenole, Flavonoide und Carotinoide). Viele Antioxidantien haben neben ihrer antioxidativen Wirkung auch noch andere gesundheitsfördernde Eigenschaften. So erhöhen Carotinoide z.B. den UV-Schutz der Haut und Polyphenole wirken sich protektiv auf Blutgefäße, Bindegewe und Nerven aus. Antioxidantien wie Glutathion, Taurin, Alpha Liponsäure und Carnosin unterstützen zusätzlich die Entgiftung. Stress erhöht stark den Vitamin-C-Verbrauch! Hier sollte vorzugsweise ein entsäuertes Vitamin C (Polyascorbat) verwendet werden.
Mit Ausnahme von Extrembelastungen sollten zusätzliche Antioxidantien nicht unmittelbar vor oder nach einem Training verzehrt werden. Die während des Trainings entstehenden Freien Radikale können positive Wirkung entfalten. Sie regen den Körper zur Produktion eigener Antioxidantien an und sind auch an Insulinresistenz mindernden Trainingseffekten beteiligt.
EifelSan bietet Ihnen eine große Palette von einzelnen Antioxidantien und Antioxidantienformeln für unterschiedliche Bedürfnisse und und Lebenssituationen an.